Gruppenangebote
Traumasensible Körpertherapie
Achtsamer heilsamer Umgang mit sich und dem eigenen Körper - den Körper als sicheren Raum wiedergewinnen
Bei Traumatisierungen wird der Körper häufig als unsicherer Ort wahrgenommen, sicherer/sichernde Grenzen und Grenzsetzungen sind nicht mehr angemessen möglich. Eine Traumatisierung erfolgt vorrangig auf einer instinktiven Ebene. Deshalb sind Erinnerungen an überwältigende Erlebnisse als lückenhafte Erinnerung im Körper gespeichert (Körpergedächtnis). Wer ein Gefühl des getrennt Seins vom Körper erlebt, entwickelt nur schwer angemessene Dynamik und Präsenz im Leben.
Der Kurs wird keine Traumaaufarbeitung sein. Es geht vielmehr darum, Stabilisierungstechniken mit körpertherapeutischem und achtsamkeitsbasiertem Ansatz zu erlernen. Es wird die erlebnis- und handlungsorientierte Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrung gefördert.
Durch angeleitete Übungen in einem geschützten Rahmen, kann es zu einem besseren Körperempfinden kommen und ein Weg sein, eine klare Verbindung zum Körper herzustellen, den Körper als stark und selbstwirksam zu erfahren. Stärke und Ressourcen wiederentdecken - in Bewegung und Ruhe. Selbstwirksamkeitserleben fördern. Aktivierung und Aufbau der Selbstheilungskräfte.
Dauer: 60 Minuten
Ort & Datum: Berlin, genauere Infos folgen
Anleiterin: Claudia Girtgen Diehl, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Tanz-und Bewegungstherapeutin/Pädagogin, Yogalehrerin, zert. Leibliche Körpertherapeutin
Der Kurs ist für Frauen, trans*, inter* und nicht-binäre Personen, die sexualisierte Gewalt erfahren haben. Die Teilnehmer*innenzahl ist beschränkt auf 8 Personen. Bitte hierfür über emailberatung@lara-berlin.de anmelden.


